Qualitätssicherung

Jedes neue Therapieverfahren muss sich der Kritik stellen. Daher kommen in den Migräne-Chirurgie-Zentren zahlreiche Maßnahmen zur Qualitätssicherung zum Einsatz. Die enge Zusammenarbeit von Vertretern unterschiedlicher medizinischer Disziplinen aus der Plastischen Chirurgie, Neurologie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde ermöglicht eine fachspezifische Diagnostik und Therapie.

Die Patienten-Daten werden mit Hilfe eines Computerprogramms verwaltet, das die Abteilung für Medizin-Informatik der Freien Universität Berlin eigens für die chirurgische Migränetherapie erarbeitet hat. Die Analyse der individuellen Migräneanamnesen identifiziert Merkmale, die Aussagen über die Eignung der Patienten für die Migräne-Operation erlauben. Um Langzeitergebnisse zu ermitteln, werden im ersten Jahre nach einer Operation mehrmals Nachuntersuchungen durchgeführt.

Bislang sind die Langzeitergebnisse von mehr als 500 operierten Patienten in Studien erfasst worden. Diese Arbeiten und die vom MCZ erstellten Studien stehen als Manuskripte zur Verfügung.